Aichfelder Schützen Club

Chronik

Die Entstehungsgeschichte des ASC

Der Aichfelder Schützen Club wurde aus einer Not heraus geboren. Einige ambitionierte Sportschützen suchten schon seit längerer Zeit nach einer Trainingsmöglichkeit, welche zeitlich uneingeschränkt und wetterunabhängig benutzt werden kann.

Anfang Juni 2011 wurde uns dann ein verwahrloster Keller in Knittelfeld als Schiessgelegenheit angeboten.

Nach einigen Treffen und zahlreichen Telefonaten mit befreundeten Schützenkollegen und diversen Recherchen und Prognosen über Umbaukosten, Arbeitsaufwand und Zeitplänen wurde der Aichfelder Schützen Club (ASC) am 20. Juni 2011 mit einer konstituierenden Sitzung gegründet. Die Statuten wurden erstellt und der Verein wurde behördlich angezeigt. Am 26.Juli 2011 wurde der ASC von der damaligen Bezirkshauptmannschaft Knittelfeld genehmigt und in das Vereinsregister eingetragen.

Es folgte eine komplette digitale Erfassung des Gebäudes. Pläne wurden gezeichnet, die diversen notwendigen Umbauarbeiten geplant und mit diversen Firmen wurde wegen der Bauausführung verhandelt. Schließlich wurde ein Nutzungsänderungsantrag bei der Stadtgemeinde Knittelfeld als zuständige Baubehörde eingebracht.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung am 10. August 2011 fiel der Startschuss für die doch sehr aufwändigen Abbruch- und Umbauarbeiten, sowohl im Keller wie auch im Obergeschoss des Hauses.

Es vergingen unzählige Stunden. Bis zur Fertigstellung am 19. März 2012 haben die Mitglieder allein ca. 2.500 Arbeitsstunden investiert. Es stecken sehr viel Freude, aber auch Ärger und Leid, enorm viel Schweiß und auch etwas Blut in der Anlage. So manches Problem konnte mit Hilfe einer großen Portion Kreativität gelöst werden und durch das enorme Fachwissen der Mitglieder in den unterschiedlichsten Bereichen.

Es wurden rund 32 Tonnen Bauschutt mit Eimern aus den Räumlichkeiten im Keller getragen. Eine Riesenmulde mit Alteisen musste entsorgt werden. Ebenso einige Mulden mit Altholz und diversen Überbleibseln aus der Zeit, als das Gebäude noch einem Sanitärgeschäft als Lager diente. 45 Kubikmeter Erdreich vom Kellerboden wurde mittels Minibagger, Schiebetruhe und Förderbändern aus dem Keller befördert.

Es wurde erstmalig ein Kanal- und Wasseranschluss für das Gebäude hergestellt und alle Räume mit einer neuen Licht- und Elektroanlage versehen.

Die ebenfalls angemieteten ersten und zweiten Stockwerke mussten erst einmal von diversen Alt- und Problemstoffen, die sich seit über 7 Jahrzehnten dort angesammelt hatten, entrümpelt werden und es musste alles fachgerecht entsorgt werden. Es wurden im ersten Stock moderne Sanitäranlagen, eine kleine Küche sowie ein Aufenthaltsraum errichtet.

Der ganze Bau der Anlage wurde sicherheitstechnisch von einem Sachverständigen für den Schiessstandbau, Herrn Heinrich Schauer, begleitet. Dieser hat auch die Anlage abgenommen, welche nach den Ö-Normen S1240 und S1243 errichtet wurde.

Am 21. März 2012 wurden unsere Mühen schließlich belohnt und unsere Freude war riesig, als die Schiessstätte von der Stadtgemeinde Knittelfeld behördlich genehmigt wurde.

Ohne den unermüdlichen Einsatz aller Mitglieder und die Mithilfe und das Verständnis unserer Familien und Freunde, die wir in dieser Zeit doch immer wieder vernachlässigen mussten, hätten wir dieses Unternehmen niemals verwirklichen können.

Deshalb ein großes Dankeschön noch mal an unsere Familien, unsere Freunde, unseren Vermieter, unsere hilfsbereiten Nachbarn und Bekannten und unsere Sponsoren!!

Dietmar Pfeifer

Einige Fotos vom Bau unserer Schießanlage sind in unserer Galerie zu finden.